Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) trat mit 1. März 2011 Steiermark weit in Kraft und ist eine Reform der bisherigen Sozialhilfe. Das allgemeine Ziel dieser Leistung ist die Bekämpfung von Armut. Notwendige Bedürfnisse wie Wohnen, Nahrung, Kleidung, Hausrat aber auch die Möglichkeit an der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben sollen ermöglicht werden.

Die BMS umfasst Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und des Wohnbedarfs.

Der „Mindeststandard“, also der allen Anspruchsberechtigten monatlich zustehende Geldbetrag wird jährlich neu festgelegt und monatlich ausbezahlt. Die Berechnung der individuellen Leistungshöhe richtet sich nach Werten wie z.B. dem Einkommen oder etwa der zu zahlenden Miete. Für darüber hinausgehende Sonder- bzw. Zusatzzahlungen besteht meist kein Rechtsanspruch.

Neu sind die stärkere Anbindung der LeistungsbezieherInnen an den Arbeitsmarkt oder etwa die Krankenversicherung aller LeistungsbezieherInnen (die bis dahin keinen Krankenversicherungsschutz haben).

  •  Es besteht ein Rechtsanspruch – Sie haben ein Recht auf die Zahlung der BMS
  •  Krankenversicherung für alle LeistungsbezieherInnen ohne Krankenversicherungsschutz
  • Der Mindeststandard unterteilt sich in die Bereiche Lebensunterhalt und Wohnbedarf
  • Die Leistungshöhe ist abhängig von unterschiedlichen Richtwerten